Guillochieren – die Handwerkskunst der feinen Rillen

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Die Handwerkskunst des Guillochierens gekam ihren Ursprung im 16. Jahrhundert. Zu dieser Zeit kam sie zunächst lediglich bei Elfenbein oder Holz zum Einsatz. Es dauerte einige Zeit bis sich dieses Handwerk auch in anderen Materialien wiederspiegelte. Um 18hundert zum Beispiel, wo die Uhrmacherbranche das Guillochieren für sich entdeckte.

Die Uhrmacher nutzten diese Technik um Taschenuhren zu verzieren. Später verschwand diese Technik jedoch wieder und wurde durch die heutige Gravur abgelöst. Aber falls man glaubt, das diese Handwerkskunst ausgestorben ist, der irrt, denn auch heute noch gibt es versierte Menschen, die diese Technik wieder aufleben lassen. Unter www.b-e-bechtold.de/guillochieren.html können Sie sich hierzu ein Bild machen.

Das Guillochieren wird erst mit speziellen Maschinen, die von Hand betrieben werden möglich gemacht. Diese Maschinen stammen in der Regel aus den 30iger Jahren. Sie sind sehr sensibel und müssen oft gewartet und neu eingestellt werden.

Mit diesen Maschinen ist es dann möglich verschiedene Formen, wie zum Beispiel Wellen, Zick Zack, Strahlen oder Faden in den Werkstoff zu gravieren.

In der heutigen Zeit gibt es jedoch nur wenige Menschen, die diese Handwerkskunst beherrschen. In der Schmuckindustrie greift man jedoch auch heute wieder auf diese Kunst zurück. Natürlich wurde die Kunst auch im Laufe der Zeit weiterentwickelt, sodass es auch mit CNC Technik möglich ist, Schmuck und andere Metalle mit einem stilvollen Muster zu versehen.